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Bus & Bahn 
bezahlbar machen

  • 365 €-Jahresticket für alle (monatlich zahlbar)
  • Kostenloses Ticket für Schüler*Innen, Auszubildende, 
    Studierende und Bedürftige
  • Mobil sein
  • Umwelt schützen

Sind Sie dafür, dass die Stadt Ingolstadt:

ein Jahresticket für 365 Euro zur Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Ingolstadt zum 1. Januar 2021 einführt (monatlich zahlbar)?

ein kostenloses ÖPNV Ticket für alle Schüler*Innen, Auszubildende, Studierende sowie Bedürftige zum 1. Januar 2021 in Ingolstadt einführt?

sich verpflichtet diesen Tarif auch für den gesamten Verkehrsverband (VGI) anzustreben, entsprechende Anträge beim VGI einzubringen und ihnen ggf. zuzustimmen?

FAQ

Die ökologische Wende in der Verkehrspolitik muss sozial gestaltet werden. Viele Menschen sind auf die Öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, darunter auch Menschen mit geringerem Einkommen. Für sie sollen die Öffentlichen Verkehrsmittel bezahlbar sein. Für andere möchten wir den ÖPNV attraktiver gestalten, sodass möglichst viele Menschen das Auto stehen lassen und auf den ÖPNV umsteigen. Davon würden wir alle sehr profitieren und die Lebensqualität in der Stadt würde steigen. Aber auch der Aspekt der CO2-Einsparung und der Luftreinhaltung zwingen uns neue Wege in der Verkehrspolitik zu gehen. Dies muss nicht zwingend mit Mehrkosten für den Einzelnen verbunden, sondern kann, richtig gestaltet, ein Gewinn für uns alle sein.

Das 365€-Ticket war auf verschiedenen Ebenen im Gespräch, soll aber in Bayern zum jetzigen Zeitpunkt wenn überhaupt nur für Schüler eingeführt werden. 

Nein. Das übrige Tarifangebot der INVG bleibt vom 365 €-Ticket und dem kostenlosen Ticket für Schüler*Innen, Azubis, Studierenden und Bedürftigen in Ingolstadt vorerst unberührt.

Die Kosten für die Öffentlichen Verkehrsmittel zum Nulltarif übersteigen die Möglichkeiten der Stadt. Hierzu müsste das Land und der Bund sich beteiligen. Mit dem  mit dem 365-€-Ticket wollen wir eine Halbierung der derzeitigen Ticketpreise realisieren. Der Nulltarif könnte dann der nächste Schritt sein.

Das 365-€-Jahresticket und das kostenlose Ticket für Berechtigte würden die Mobilität in Ingolstadt wieder sozialer gestalten. In Städten wie Wien, Oslo, Talin oder Kopenhagen sind die Fahrgastzahlen nach der Preisreduzierung des ÖPNV deutlich gestiegen und die Autos in den Innenstädten sind weniger geworden. Mit den steigenden Fahrgastzahlen lohnt sich der Ausbau des ÖPNV mit einem erweiterten Streckennetz und dichteren Taktungen. Eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs ist gut für das Klima und unsere Atemluft. Nach dem „Wiener Modell“ wird neben der Attraktivität des ÖPNV auch die Nutzung der Autos in der Stadt reduziert. Wir finden, dass das ein guter Ansatz ist. So nimmt der individuelle Automobilverkehr ab und die Straßen werden freier für die, die tatsächlich auf das Auto angewiesen sind, etwa Handwerker, Lieferanten, Sozialdienste usw.

Mit einem Bürgerbegehren können die Gemeindebürger einen Bürgerentscheid über Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises der Gemeinde beantragen. Gegenstand ist dabei eine mit Ja oder Nein zu beantwortende Fragestellung. Ein Bürgerbegehren ist die Vorstufe zu einem Bürgerentscheid, dieser entspricht rechtlich einem Stadtratsbeschluss und hat bindende Wirkung für die Stadtverwaltung. In Ingolstadt sind für ein Bürgerbegehren ca. 5.000 Unterschriften notwendig. Zunächst wollen wir die notwendigen 5.000 Unterschriften sammeln. Damit beantragen wir den Bürgerentscheid, der bei einer Wahlbeteiligung von über 10 % der Stimmberechtigten mit einfacher Mehrheit entschieden wird. Geht der Bürgerentscheid zu unseren Gunsten aus, ist die Stadt Ingolstadt an den Entscheid, das 365-€-Ticket einzuführen, gebunden. Dies wäre ein großer Erfolg für die Ingolstädter und  ein großer Schritt, hin zu einer echten sozialen Verkehrswende in unserer Stadt.

Das Bürgerbegehren ist erfolgreich, wenn wir die notwendigen 5.000 Unterschriften gesammelt haben. Es folgt der Antrag auf einen Bürgerentscheid. Über diesen Antrag muss der Stadtrat innerhalb eines Monats abstimmen. Der Stadtrat hat folgende Möglichkeiten:
1. Er stimmt dem Bürgerbegehren zu. Damit ist es beschlossen und wird umgesetzt.
2. Der Stadtrat stellt dem Bürgerbegehren ein Stadtratsbegehren gegenüber. Es folgt innerhalb der nächsten drei Monate ein Bürgerentscheid, in dem über beide Begehren abgestimmt wird.
3. Der Stadtrat lehnt das Bürgerbegehren ab. In diesem Fall kommt es ebenfalls innerhalb der nächsten drei Monate zu einem Bürgerentscheid in dem die Bürger über das Bürgerbegehren entscheiden.

Unterschriften sammeln:
Dazu
einfach Unterschriftenlisten zum Selbstausdrucken herunterladen, an einer der Sammelstellen abholen oder per Post zusenden lassen. Das Formular zur Postbestellung findest du unter www.365invg.de/mitmachen. Einfach loslegen und ausgefüllte Unterschriftenlisten an den Sammelstellen abgeben oder per Post an Bürgerbegehren 365-€-Ticket, Am Bachl 16, 85049 Ingolstadt senden.

Infostände
:
In den kommenden Monaten machen wir regelmäßig Unterschriftensammlungen in den Stadtteilen, an Infoständen, Bahnhöfen und Bushaltestellen. Du willst dabei sein? Dann schreib uns eine Mail an buergerbegehren@365invg.de. Wir geben dir dann Bescheid wann und wo wir uns treffen.

Sammelstelle
werden:
Du
hast einen Laden, Büro, Sonnenstudio, eine Kneipe oder ähnliches mit regelmäßigen Öffnungszeiten? Dann kannst du das Bürgerbegehren als Sammelstelle unterstützen. An den Sammelstellen können Listen abgegeben oder abgeholt werden. Wir kommen regelmäßig vorbei und holen unterschriebene Listen ab. Wenn du möchtest, nehmen wir dich als Sammelstelle auch mit deinem Logo auf der Homepage 365invg.de als Unterstützer auf.

Weitersagen und mobilisieren:
Erzählt
euren Freunden, Bekannten, Facebook-Bekanntschaften, Kollegen vom Bürgerbegehren. Gewinnt Unterstützer, die selbst sammeln gehen und dafür werben. Liked, teilt die Beiträge des Bürgerbegehrens auf Facebook, folgt auf Instagram und ladet Freund*innen ein, dasselbe zu tun. Verabredet euch zum Unterschriften sammeln und habt Spaß.

An den Sammelstellen kannst du Unterschriftenlisten abholen oder unterschriebene Listen abgeben. Du kannst die Listen aber auch herunterladen oder per Post unter www.365invg.de/#mitmachen bestellen. Unterschriebene Listen können auch per Post an Bürgerbegehren 365 €-Ticket, Am Bachl 16, 85049 Ingolstadt gesendet werden.

Deine Daten auf den Unterschriftenlisten werden von uns weder gespeichert noch anderweitig genutzt. Das Wahlamt überprüft anhand deiner Daten lediglich, ob du unterzeichnungsberechtigtbist. Danach werden alle Daten gemäß der gesetzlichen Vorschriften vernichtet.

Unterschriebene Listen können an den Sammelstellen abgegeben werden. Sammelstellen findest du 365invg.de/#sammelstellen. Du kannst sie aber auch per Post an Bürgerbegehren 365-€-Ticket, Am Bachl 16, 85049 Ingolstadt senden.

Für Fragen kannst du dich an das Team Bürgerbegehren wenden. Ansprechpartner*Innen sind Christian Pauling, Malik Diao und Eduard Körn. Du erreichst uns per Mail an buergerbegehren@365invg.de, per Telefon unter der 0151 / 5 888 68 54 oder über das Kontaktformular unter www.365invg.de.

Unser Bürgerbegehren hat keine Durchführungsfrist. Super ist es, wenn du gesammelte Unterschriftenlisten so bald als möglich an einer der Sammelstellen abgibst oder per Post an uns sendest. So haben wir einen guten Überblick wie weit wir schon sind. Sobald die notwendigen 5.000 Unterschriften gesammelt sind, reichen wir das Bürgerbegehren ein und beantragen damit den Bürgerentscheid.

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Kosten werden zum Einen aus den erzielten Einnahmen des Ticketverkaufs und zum Anderen durch Haushaltsmittel der Stadt gedeckt. Zunächst ist die Bereitstellung der Mittel eine Frage der Prioritätensetzung. Weitere Mittel für die Finanzierung eines 365-€-Tickets könnten zudem über eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, eine moderate Erhöhung der Gewerbesteuern und die Mehreinnahmen durch höhere Fahrgastzahlen erzielt werden.

Ein 365-€-Ticket im ganzen VGI-Verbund ist unser Ziel. Allerdings kann ein Bürgerbegehren nur für die jeweilige Kommune, in diesem Fall im Einflussbereich der Stadt Ingolstadt, durchgeführt werden. Jedoch sind wir im Gespräch mit weiteren Initiativen z.B. in Eichstätt. Auf diese Weise könnte das 365-€-Ticket über einzelne Bürgerbegehren auf den Verbund ausgeweitet werden.

In vielen Verkehrsverbänden in Deutschland verabschieden einzelne Gemeinden eigene Sondertarife. Sollten durch die Preisgestaltung der Kommunen Verluste anderer Verbundpartner entstehen, können diese entsprechend ausgeglichen werden. Die Stadt Ingolstadt hat daher freie Hand ein 365-€-Ticket einzuführen; 

Ja, wenn sich alle Verbundspartner dazu bereit erklären. Im Moment ist das nicht der Fall. Das Bürgerbegehren setzt sich dafür ein, dass Ingolstadt als größter Verbundspartner den Anfang macht. Unser Ziel ist es, dass mit der Einführung des 365-€-Tickets in Ingolstadt die Idee eines solchen Tickets im VGI-Verbund neu bewertet wird.

Ja, denn die Kommunen verwalten sich nach Art. 28 Abs. 2 GG selbst und sind für die Bereitstellung der Öffentlichen Verkehrsmittel verantwortlich. In Ingolstadt werden die Mittel für die Öffentlichen Verkehrsmittel von der Stadt Ingolstadt zur Verfügung gestellt. Die Stadt hat also die Entscheidungshoheit über deren Einsatz.

 

Jetzt unterschreiben

Alle EU-Bürger*innen, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren ersten Wohnsitz in Ingolstadt haben, können das Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift unterstützen. Online-Unterschriften sind aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich.

Ausgefüllte Listen können Sie an den Sammelstellen abgeben oder per Post an 

Bürgerbegehren 365 €-Ticket, Am Bachl 16, 85049 Ingolstadt senden.

Unterschriftenlisten per Post Bestellen

Hier einfach die Unterschriftenlisten bei uns bestellen. Adresse eingeben und wir schicken sie per Post zu.

Ihre Daten werden von uns ausschließlich zum versenden der Unterschriftenlisten verwendet und nach dem Versand umgehend gelöscht.

365 €-Ticket-Botschafter*in werden

Du möchtest bei Veranstaltungen oder unterwegs in der Stadt sammeln? Melde dich gerne bei uns unter buergerbegehren@365invg.de.

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Sammelstellen

Alle Sammelstellen in Ingolstadt auf einen Blick. Alternativ können die Listen auch per Post an Bürgerbegehren 365€-Ticket, Am Bachl 16, 85049 Ingolstadt gesendet werden. 

Wir wollen die soziale Verkehrswende in Ingolstadt

Es wird viel über die Stärkung des ÖPNV geredet, aber wirklich wirksame Schritte bleiben bis heute aus. Das 365 Euro-Ticket ist für uns ein echter Schritt hin zu einer klimagerechten und sozialen Verkehrspolitik in unserer Stadt. Umweltbewusstes handeln muss attraktiv und bezahlbar sein. Nur so können wir das Stauproblem lösen und den Verkehr verringern. Die Stärkung des ÖPNV kommt dabei allen Bürgern zugute, denn weniger Verkehr bedeutet weniger Stau, Lärm und bessere Luft. Darauf wollen wir nicht bis 2030 warten. 

 

Die damit verbundenen Kosten können aufgebracht werden, wenn politisch neue Prioritäten gesetzt werden. Wir schlagen zum Beispiel vor: eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftungen, Mehreinnahmen durch mehr INVG-AbonnentInnen, Mittelumschichtung vom Straßenbau hin zum öffentlichen Nahverkehr, Beteiligung der Unternehmen durch leichte Anhebung der Gewerbesteuer. Jeder Euro, der als Zuschuss für Busse und Bahnen gezahlt wird, ist eine Investition in eine lebenswerte Stadt. 

 

Die Initator*Innen & Ansprechpartner*Innen

Sarah Killian

Die Partei

Christian Pauling

Oberbürgermeisterkandidat, Die Linke

Arina Wolf

Ver.di Jugend

Malik Diao

Solid-Ingolstadt

Luise Schäfer

Fridays for Future

Kontakt:

0151 / 588 868 54 
buergerbegehren@365invg.de
Am Bachl 16, 85049 Ingolstadt

 
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